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Die AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal ist das kommunale Entsorgungs­unter­nehmen in und für Wuppertal mit den Gesellschaftern Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Stadtwerke Remscheid GmbH, Stadtwerke Velbert GmbH sowie den Städten Wuppertal und Remscheid.
 
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So wird die im Gewerbegebiet am Westring geplante Bodenrecyclinganlage aussehen. llustration: Mohan Karakoc

So wird die im Gewerbegebiet am Westring geplante Bodenrecyclinganlage aussehen. llustration: Mohan Karakoc

08.11.2019: Bodenrecyclinganlage am Westring: AWG und WSW sparen schädliche CO2-Emmissionen

Beim Thema Nachhaltigkeit arbeiten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und die Abfallwirtschaftsgesellschaft Wuppertal (AWG) einmal mehr zusammen: Im Gewerbegebiet Am Westring in Vohwinkel planen die beiden städtischen Tochterunternehmen auf einer Fläche von 15.000 Quadratmetern eine Bodenrecyclinganlage. Der Clou: Mit der für Ende 2020 geplanten Fertigstellung der Anlage am Westring fallen umweltbelastende Deponiefahrten weg.

In einer Großstadt wie Wuppertal gibt es viel zu tun: Pro Jahr werden im Stadtgebiet Wuppertal auf etwa 700 Baustellen insgesamt gut 95.000 m³ Bodenaushub aus- und wieder eingegraben: 41.000 m³ allein im Kanalbau, 45.000 m³ im Versorgungsbereich und 9.000 m³ bei diversen Maßnahmen der Stadt. Derzeit wird der Aushub aus Wuppertal per LKW zu einer ca. 90 Kilometer entfernt liegenden Deponie in Aldenhoven befördert und dort entsorgt. Neues Füllmaterial kommt aus Steinbrüchen nach Wuppertal.

Durch die geplante Bodenrecyclinganlage am Westring würde die Zahl der Deponie-Fahrten samt CO2-Emmissionen, Treibstoff- und Deponiekosten deutlich verringert. Denn WSW und AWG gehen davon aus, dass ca. 85 % des Gesamtbodenaushubs verwertbar sind, und somit in so genannten Linienbauwerken wieder einsetzbar ist. Nur der nicht wiederverwertbare Restaushub müsste somit zur Deponie transportiert werden. Übrigens wird dieser nicht verwertbare Restaushub erst gar nicht zum Westring gefahren, sondern direkt von der jeweiligen Baustelle zur Deponie gebracht und dort vorschriftsmäßig entsorgt.

AWG- und WSW-Geschäftsführer Martin Bickenbach: €"Mit dieser Reduzierung überflüssiger  Transportwege ist von einer Minderung der CO2-Emmissionen von ca. 75 Prozent pro Jahr auszugehen." Durch die Wiederverwendung des Aushubs wird zudem deutlich weniger Primärmaterial aus Steinbrüchen benötigt. Hier liegt das Einsparungspotenzial bei rund 71 Prozent der CO2-Emissionen pro Jahr. Zum Vergleich: Gemessen an den oben genannten Volumina wären das insgesamt ca. 5.500 Tonnen CO2 pro Jahr. Martin Bickenbach: "€žUns ist es wichtig, dass wir durch das Recycling von Bodenaushub wertvolle Primärressourcen schonen."€œ

Fakten zur Bodenaufbereitungsanlage am Westring   

  • Grundstücksfläche insgesamt: 18.819 m².Davon Nutzfläche: 15.000 m².
    Es handelt sich um das ehemalige Gebiet der Wasserversorgung Wuppertal (Behälter Bolthausen). Das WSW-Grundstück gehört zum Gewerbegebiet Westring.
  • Betreiber der Bodenaufbereitungsanlage am Westring ist die AWG, die dort mit zehn Mitarbeitern die folgenden Maschinen bzw. Techniken einsetzen wird:
    - Einen Grobstücksizer, der grobe Anlieferungen wie zum Beispiel  Asphaltschollen in eine Grob- und Feinfraktion trennt.

    - Eine mobile Doppeldeck-Siebmaschine, die Aushub in unterschiedlicher Körnung liefert.
    - Ein mobiler Zerkleinerer, der Körnung 0/45 für den Straßenbau (STS/FSS) liefert.
    - Eine Flüssigbodenmischanlage.
  • Das Grundstück befindet sich in einem Gewerbegebiet mit schneller Anbindung an die A 46 (Haan West, Polnische Mütze). Der Verkehr auf und vom Gelände führt somit nicht durch Vohwinkel, sondern ohne Umwege auf die Autobahn. Um Verschmutzungen der Fahrbahn auf dem Westring zu vermeiden, gibt es auf dem Gelände eine Reifenwaschanlage.
  • Das Gelände bekommt Schallschutz. Außerdem sind die Lagerstätten überdacht, unter anderem, um je nach Witterung Staubentwicklung zu vermeiden. Desweiteren werden techn

E-Mail an: Andreas Spiegelhauer

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Stand: 14.11.2019