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Die AWG Abfallwirtschaftsgesellschaft mbH Wuppertal ist das kommunale Entsorgungs­unter­nehmen in und für Wuppertal mit den Gesellschaftern Wuppertaler Stadtwerke GmbH, Stadtwerke Remscheid GmbH, Stadtwerke Velbert GmbH sowie den Städten Wuppertal und Remscheid.
 
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Altglas ist recycelbar: Die AWG ist dabei, die Glascontainer auf Wuppertaler Stadtgebiet durch diese neuen Modelle zu ersetzen. Foto: AWG

Altglas ist recycelbar: Die AWG ist dabei, die Glascontainer auf Wuppertaler Stadtgebiet durch diese neuen Modelle zu ersetzen. Foto: AWG

17.09.2019: Altglas entsorgen: AWG gewinnt europaweite Ausschreibung

Die Abfallwirtschaftsgesellschaft (AWG) Wuppertal wird in den kommenden drei Jahren für die Dualen Systeme Deutschland auf dem Wuppertaler Stadtgebiet die Sammlung von Altglas erledigen.

Die AWG hat bei der europaweiten Ausschreibung über die Erfassung von Verpackungen aus Glas den Zuschlag erhalten. Der entsprechende Vertrag gilt bis Ende 2022, dann erfolgt die turnusmäßige Neuausschreibung. AWG-Geschäftsführer Martin Bickenbach freut sich: "Unsere bewährte Logistik hat sich durchgesetzt. Bei der Altglasentsorgung bleibt es für die Wuppertalerinnen und Wuppertaler damit beim bewährten Prozedere."

Die AWG hat im Wuppertaler Stadtgebiet insgesamt 449 Standplätze für Depotcontainer aufgestellt. Dort können die Wuppertalerinnen und Wuppertaler an insgesamt 1.153 Glascontainern ihr Altglas kostenfrei entsorgen. 2018 wurden in den AWG- Glascontainern in Wuppertal 5.963 Tonnen Altglas entsorgt. Die AWG ist dabei, die Glascontainer auf Wuppertaler Stadtgebiet durch neue Modelle zu ersetzen.

Altglas wird vor allem bei der Herstellung von neuem Verpackungsglas verwendet. Um eine hohe Wiederverwertungsquote zu erzielen, sind die Container in Weißglas, Grünglas, Braunglas und Grün- und Braunglas unterteilt. Das dort gesammelte Verpackungsglas - so genanntes Hohlglas -€“ kann zu einem hohen Prozentsatz (bis zu 90 Prozent) wiederverwertet werden.

Voraussetzung dafür ist, dass in den AWG-Containern sortenreines Glas landet. Keramiken wie Steingut und Porzellan sowie Spezialgläser (Fenster-, Spiegel-, Opal-, Labor- und anderer Spezialgläser) gehören ebenso wenig in die Glascontainer, wie reine Trinkgläser, Glühbirnen oder Glaskochgeschirr. Der Grund: Die Zusatzstoffe in diesen Spezialgläsern bereiten bei der Schmelze Probleme.

Um die Quote der Fehlwürfe zu minimieren, hat die AWG ihre Glascontainer mit entsprechenden Infoaufklebern versehen.
Tipps fürs richtige Entsorgen von Altglas gibt es zudem unter der Adresse
www.was-passt-ins-altglas.de

Fakten:
- Das Recycling von Altglas spart Energie und Rohstoffe. Deshalb ist es so wichtig, dass in den Containern sortenreines Glas landet. Je reiner der Ausgangsstoff ist, desto weniger Zeit und geringere Temperaturen werden fürs Aufschmelzen benötigt. Glasrecycling ist ökologisch vorteilhafter als die Neuproduktion.
- Das Recycling von Altglas gilt als Ursprung der modernen Kreislaufwirtschaft. Schon in der Antike recycelten die Römer Altglas.


E-Mail an: Andreas Spiegelhauer

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Stand: 20.09.2019